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FDP Ortsverband Laer

Aktuelles

FDP Laer spricht sich gegen Anschaffung einer Pelletsheizung aus

Auf der letzten Vorstands- und Fraktionssitzung wurde die Thematik der Anschaffung einer neuen Heizungsanlage für das Rathaus intensiv diskutiert.

„Wir sollten uns immer wieder bewusst machen, dass es Steuergelder sind, die wir hier investieren wollen. Wir müssen das, was wir beschließen, gegenüber den Bürgern auch verantworten können“, gibt Fraktionsvorsitzende Marion Rikels zu bedenken. Die Liberalen halten eine Holzpelletsheizung aufgrund von ökologischen Gesichtspunkten zwar für wünschenswert, jedoch in der jetzigen Haushaltssituation für nicht verantwortbar.
„Es sind zu viele Variablen, die die Wirtschaftlichkeit einer solchen Holz-Heizungsanlage in Frage stellen“, resümiert der FDP-Ortsvorsitzende Martin Beckmann. So sei z. B. keine genaue Kostenberechnung der Pelletsheizung vorgelegt worden. Die Kostenschätzungen für diese Form der Heizungsanlage liegen lt. Verwaltung und EEA-Team bei ca. 69.000 Euro bis 80.000 Euro. Laut Informationen der Liberalen liegt der Kostenrahmen bei einer neuen Gasbrennwerttherme bei ca. 25.000 Euro. „Die Mehrausgaben von ungefähr 50.000 Euro müssten sich in weniger als 15 Jahren amortisieren, damit es wirtschaftlich ist“, stellt Ratsmitglied Stefan Holtmann fest.
Diese Amortisationsdauer kann die FDP Laer jedoch nicht feststellen. Weiterhin stellen die Liberalen in Frage, ob überhaupt eine jährliche Zählermiete für die Gasheizung gezahlt werden muss. „Bei einer solchen Abnahmemenge ist es unüblich, dass der Gasversorger eine Zählermiete verlangt. Der Wegfall der jährlichen Zählermiete ist ein weiterer Aspekt für die nicht nachweisbare Wirtschaftlichkeit der Pelletsanlage.“ so Uwe Veltrup.

Düsseldorf, 25. Januar 2012

Stamp: Frau Kraft rettet die Welt, aber zerstört Existenzen

Joachim Stamp
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat mit ihrem erschreckend anspruchslosen Blickwinkel für die Gesetzgebung für Furore gesorgt. In Bayern sei bei dem strengen Nichtraucherschutz die Welt auch nicht untergegangen, hatte Kraft zum geplanten totalen Rauchverbot in NRW erklärt. „Ein solcher Politikansatz taugt nicht für die großen Herausforderungen in Nordrhein-Westfalen“, machte FDP-NRW-Generalsekretär Joachim Stamp deutlich.

Forschungsagenda Demographie

Für mehr Selbstständigkeit im Alter

Mit ihrer am Freitag vorgestellten Forschungsagenda „Das Alter hat Zukunft” hat die Bundesregierung wichtige Handlungsfelder aufgezeigt, um die Herausforderungen des demographischen Wandels zu meistern. FDP-Forschungsexperte Martin Neumann erklärte, die Agenda sei darauf ausgelegt, mehr Selbstständigkeit und Selbstbestimmung im Alter zu ermöglichen. Er begrüßte, dass das Thema Demographie endlich in der Tagespolitik angekommen sei.

Politisches Comeback von Uwe Veltrup

„Du warst ein wirklich Sachkundiger Bürger – und ein engagierter“, mit diesen Worten bedankte sich FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Rikels bei Dirk Mensing, der aus beruflichen Gründen seine Arbeit im Schulausschuss nicht fortsetzen kann. Seinen Platz im Ausschuss für Jugend, Sport, Schule und Bildung übernimmt Uwe Veltrup.

Als Martin Beckmann, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes, diese Personalie den versammelten FDP-Mitgliedern am Sonntag mitteilte, gab es spontanen Applaus. Und auch Martin Beckmann selbst freute sich, dass er mit Uwe Veltrup den Mitbegründer des FDP-Ortsverbandes und ehemaligen FDP-Fraktionsvorsitzenden für die wichtige Arbeit im Ausschuss für Jugend, Sport, Schule und Bildung reaktivieren konnte: „Als ich vor einigen Monaten erfuhr, dass Dirk Mensing wegen seines beruflichen Schwerpunktes in Berlin seine Arbeit im Schulausschuss aufgeben müsse, waren wir uns im Ortsvorstand und in der Fraktion schnell einig, dass Uwe Veltrup zuerst gefragt werden solle. Er lehnte jedoch zunächst ab und regte an, andere FDP-Mitglieder und auch weitere kompetente Personen außerhalb der FDP zu fragen. Erst als die von uns angesprochenen Bürgerinnen und Bürger aus nachvollziehbaren Gründen absagten, haben wir Uwe sehr eindringlich gebeten, seine Entscheidung nochmals zu überdenken. Typisch für Uwe ist, dass seine Zusage in der Woche nach dem enttäuschenden Abschneiden der FDP bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus kam. In schwierigen Situationen konnten und können wir uns auf ihn verlassen.“

So war der 47-jährige selbständige Marketingberater, der nach zwei Legislaturperioden im Laerer Gemeinderat, bei der Kommunalwahl 2009 nicht mehr kandidieren wollte, zur Stelle als der damalige FDP-Ortsvorsitzende kurz vor der Gemeinderatswahl zurücktrat und innerhalb kürzester Zeit ein Wahlkampfkonzept entwickelt und umgesetzt werden musste. „Eine seiner besten Ideen war, auf Luftballons, Kugelschreiber und sonstige Schnick-Schnack-Werbung zu verzichten und die eingesparten Gelder für das Kunstrasenprojekt zu spenden. Zusammen mit den Erlösen aus einem Flohmarkt und anderen Aktionen kamen immerhin 1.000 € zusammen, die dem TuS überreicht werden konnten“, erinnert sich Marion Rikels, dass Uwe Veltrup in Zeiten leerer Gemeindekassen häufig alternative Finanzierungsideen hatte, um wichtige Projekte in den Politikfeldern Jugend, Sport, Schule und Bildung anzuschieben oder zu finanzieren.

Zu diesen Ideen zählt übrigens auch das FDP-Benefiz-Bandfestival, das er in seiner Zeit als FDP-Fraktionsvorsitzender initiiert und organisiert hat, um zum einen Rock- und Pop-Musikern aus Laer und Umgebung eine Bühne zu bieten und zum anderen das Laerer Kulturprogramm für Junge und Junggebliebene zu ergänzen, ohne die Gemeindekasse zu belasten. Und nicht nur das: Durch die Eintrittsgelder der Fans der Rock- und Pop-Livemusik wurden insgesamt einige Tausend Euro erlöst, die seinerzeit den Kindergärten, der Grundschule und Vereinen für die Jugendarbeit gespendet wurden.

„Für Uwe Veltrup als Sachkundigen Bürger im Ausschuss für Jugend, Sport, Schule und Bildung spricht auch, dass er drei schulpflichtige Kinder hat und nicht nur beim Volkslauf in Holthausen, sondern sich auch in den Trikots des KSC 67 Laer und der Altherren-Fußballer des TuS Laer 08 regelmäßig von der sportlichen Seite zeigt“, freut sich Marion Rikels als Fraktionsvorsitzende über die erstklassige Verstärkung und das politische Comeback Uwe Veltrups.

Antrag zur Heckenentfernung auf dem Friedhof

Der Bauausschuss beschließt, die Entfernung der Hecke am abgetrennten Bereich des Friedhofes in Auftrag zu geben.
Die Verwaltung wird beauftragt, Verhandlungen zu führen, um die kostengünstigste Variante zur Integration des abgetrennten Friedhofbereiches zu finden.

Begründung:
Die FDP Fraktion Laer beantragt, dem Wunsch unseres Pastors Johannes Gospos zu entsprechen und die Integration des abgetrennten Friedhofbereiches für Suizidanten, Ungetaufte und Mörder vorzunehmen.
Zurzeit ist dieser Bereich vom restlichen Friedhof mittels einer Hecke abgetrennt. Wir bitten die Verwaltung Verhandlungen zu führen, um für die Gemeinde die kostengünstigste Variante auszuloten. Die Arbeiten belaufen sich auf das Entfernen der Hecke, Auffüllen der Erde und dem Einsäen von neuem Rasen sowie Wegeausbesserung.
Nach Gesprächen mit unserem Pastor schlägt dieser vor, einen Stein mit einer Inschrift aufzustellen und ihn offiziell bei der jährlichen Gräbersegnung zu Allerheiligen einzuweihen.
Somit können wir eine jahrzehntelange Schmach und Qual der Angehörigen beenden.
Die Friedhofsgärtnerei sowie auch die Landjugend Laer haben ihre Bereitschaft zur Mithilfe signalisiert.



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